HattingerFilmClub

Der Förderverein der vhs Hattingen und das Seniorenforum sind wieder gemeinsam in Sachen Kino unterwegs. Alle Seniorinnen und Senioren und alle, die Filme lieben, sind - jeweils am dritten Montag im Monat - herzlich eingeladen!

Im Veranstaltungsraum des Stadtmuseums in Blankenstein zeigen wir interessante Filme. Der Eintritt ist frei.

 

Los geht's immer um 15 Uhr und um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

 


filmstarts.de
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            Montag, 18.03.2024 um 15.00 und 19.00 Uhr

           Das Lehrerzimmer  (D, 2023)

 

 

 

 

Carla Nowak, eine engagierte Sport- und Mathematiklehrerin, tritt ihre erste Stelle an einem Gymnasium an. Im neuen Kollegium fällt sie durch ihren Idealismus auf. Als es an der Schule zu einer Reihe von Diebstählen kommt und einer ihrer Schüler verdächtigt wird, beschließt sie, der Sache eigenständig auf den Grund zu gehen. Zwischen empörten Eltern, rechthaberischen Kollegen und angriffslustigen Schülern versucht Carla zu vermitteln, wir dabei jedoch schonungslos mit den Strukturen des Systems Schule konfrontiert. Je verzweifelter sie sich bemüht, alles richtig zu machen, desto mehr droht die junge Lehrerin daran zu zerbrechen.

Regisseur Çatak geht es in "Das Lehrerzimmer" nicht darum, die Schule als System zu hinterfragen, sondern er nutzt sie als Spiegelbild einer Gesellschaft im Kleinen: die hierarchischen Strukturen, die multikulturelle Mischung in den Klassen und die Vorurteile, die damit immer noch einhergehen. Es geht auch um die Rivalitäten im Kollegium und nicht zuletzt um die hohen moralischen Ansprüche, die das Lehrpersonal unter Druck setzen. Schon die kleinste Verfehlung kann an den Social Media-Pranger führen.

"Das Lehrerzimmer" hat bereits fünf Deutsche Filmpreise erhalten und ist nominiert als bester Europäischer Spielfilm.


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            Montag, 15.04.2024 um 15.00 und 19.00 Uhr

           Wochenendrebellen  (D, 2023)

 

 

 

 

Mirco ist berufsbedingt kaum zu Hause. Seine Frau Fatime organisiert das Familienleben um Baby Lucy und den zehnjährigen Sohn Jason - was nicht immer leicht ist. Jason ist Autist und sein Alltag besteht aus täglichen Routinen

und festen Regeln. Fatime gibt alles, um Jason den nötigen Halt entgegenzubringen, doch vor allem in der Schule stößt Jason auf viel Unverständnis. Als der Familie der Wechsel auf eine Förderschule nahegelegt wird, ist auch Mirco als Vater gefordert. Er schließt einen Pakt mit seinem Sohn: Jason verspricht, sich alle Mühe zu geben, sich in der Schule nicht mehr provozieren zu lassen, wenn Mirco ihm hilft, einen Lieblingsfußballverein zu finden. Schließlich hat jeder in der Klasse einen Lieblingsclub! Allerdings will Jason sich erst für einen Verein entscheiden, wenn er alle 56 Mannschaften der ersten, zweiten und dritten Liga live in ihren jeweiligen Stadien gesehen hat. Jasons besondere Kriterien reichen dabei von den Maskottchen, der Nachhaltigkeit über Rituale der Spieler bis zu den Farben der Fußballschuhe. Auf ihrer außergewöhnlichen Reise zu den Fußballstadien Deutschlands lassen Vater und Sohn die heimische Routine hinter sich und finden alles, was sie nie gesucht, aber definitiv gebraucht haben.


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            Montag, 27.05.2024 um 15.00 und 19.00 Uhr

           Die Rumba Therapie  (F, 2023)

 

 

 

 

Mitfünfziger Tony ist ein einsamer Wolf wie er im Buche steht: Morgens tingelt er als lässig rauchender Schulbusfahrer durch das Pariser Umland, abends träumt er von der großen Freiheit im fernen Amerika. Nachdem ihm ein Herzinfarkt die Vergänglichkeit des Lebens bewusst macht, beschließt der mürrische Einzelgänger, seine Tochter Maria aufzusuchen, die in Paris als Tanzlehrerin arbeitet und deren Mutter er vor Marias Geburt sitzen ließ. Tony möchte seiner Tochter näher kommen, scheut sich aber, sich zu erkennen zu geben. So meldet er sich unter falschem Namen zum Rumba-Kurs an. Doch Maria nimmt in ihren Kurs nicht jeden auf. Talent ist gefragt! Mit seiner Nachbarin Fanny trainiert Tony Tag und Nacht Hüftschwünge, Leidenschaftsposen und Cha-Cha-Rhythmen und ergattert sich einen Platz in Marias Rumba-Klasse. Doch lässt sich die jahrelange väterliche Abwesenheit so einfach wegtanzen?

„Ein Film, wie ihn nur die Franzosen machen können. Kurzweilig mit witzigen Einfällen und wunderbaren Dialogen.“