HattingerFilmClub

Der Förderverein der vhs Hattingen und das Seniorenforum sind wieder gemeinsam in Sachen Kino unterwegs. Alle Seniorinnen und Senioren und alle, die Filme lieben, sind - jeweils am dritten Montag im Monat - herzlich eingeladen!

Im Veranstaltungsraum des Stadtmuseums in Blankenstein zeigen wir interessante Filme. Der Eintritt ist frei.

Es ist keine Anmeldung erforderlich, kommen Sie einfach vorbei, wir freuen uns!

Los geht's immer um 15 Uhr und um 19 Uhr.

 

In jedem Semester gibt es zwei besondere Filme mit kulturellem Schwerpunkt.

Diese werden in Kooperation mit dem Förderverein des Stadtmuseums Hattingen gezeigt.


filmstarts.de
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            Montag,  17.02.2020 um 15.00 und 19.00 Uhr

            Tampopo - Magische Nudeln

           (Japan, 2008)             

"Ein kluges und witziges Porträt der modernen japanischen Gesellschaft, das zugleich ein Licht auf die sonderbaren Essensgewohnheiten der Menschen im allgemeinen wirft."

Ein Zufall führt die zwei Trucker Goro und Gun in die kleine Imbiss-Bude der jungen Witwe Tampopo. Die Geschäfte dort laufen nicht allzu gut und die beiden beschließen, Tampopo dabei zu helfen, aus dem Laden ein Vorbild in der Kunst der Nudelsuppe zu machen. Die im Film zelebrierte Anleitung zur Herstellung der perfekten Nudelsuppe wird zu einer Frage über das Leben schlechthin. Gangster, nach Feierabend randalierende Angestellte, LKW-Fahrer, die sich als Cowboys der Moderne verstehen - alle werden in verschiedenen Episode in dem Mikrokosmos des kleinen Lokals zusammengeführt.


filmstarts.de
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             In Kooperation mit dem Förderverein des Stadtmuseums e.V.

            Dienstag, 18.02.2020 um 18.30 Uhr

            Max Beckmann, Departure

           (Deutschland, 2013)         

Der Film spürt an den Orten von Beckmanns Wirken, von Berlin und Frankfurt über Paris bis Amsterdam bis

St. Louis und New York, in den Selbsterzeugnissen der Briefe und Tagebücher, vor allem aber in seinen Bildern selbst der gewaltigen Spannung nach, die von Max Beckmanns Arbeit und Leben ausgeht. Auf der radikalen Suche nach einer zeitgemäßen Form der figurativen Malerei und einem modernen Mythos des Menschen hat das Werk Max Beckmanns bis heute nichts an Wucht und Geheimnis verloren.

 

Im Anschluss an den Film gibt es die Gelegenheit, sich im Café zusammenzusetzen und auszutauschen.


filmstarts.de
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            Montag,  16.03.2020 um 15.00 und 19.00 Uhr

            Mein Leben mit Amanda

           (Frankreich, 2019)             

"Jenseits aller Klischees gelingt es Regisseur Mikhael Hers, ein schwieriges Thema Thema mit bemerkenswerter Leichtigkeit zu behandeln. Ein anrührendes, warmherziges Drama über Trauerarbeit und Verarbeitung von Schicksalsschlägen."

David ist ein Lebemann durch und durch. Er arbeitet in verschiedenen Jobs und macht sich nicht viel aus Beziehungen, dafür genießt er sein Leben als Single viel zu sehr. Wenn es seine Zeit zulässt, stattet er seiner Schwester Sandrine und ihrer Tochter Amanda einen Besuch ab. Dabei schlägt er zwei Fliegen mit einer Klappe, denn so hat er die Chance Léna zu treffen, für die sich David sehr interessiert. Das beschauliche sommerliche Leben in Paris gerät jedoch aus den Fugen, als seine Schwester ums Leben kommt und David von den einen auf den anderen Tag entscheiden muss, ob er der großen Verantwortung gewachsen ist, sich fortan um seine Nichte zu kümmern.


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            Montag,  20.04.2020 um 15.00 und 19.00 Uhr

            Ein Licht zwischen den Wolken

           (Albanien, 2019)             

In der rauhen, aber schönen Hochgebirgsidylle eines albanischen Bergdorfes lebt es sich erstaunlich multikulturell: Der Hirte Besnik ist dank der katholischen Mutter, dem kommunistischen Vater und den muslimischen und orthodoxen Schwiegerfamilien an Kompromisse gewöhnt. Doch das friedliche Miteinander im Dorf und in der Familie wird herausgefordert. Beim Gebet in der Moschee folgt Besnik einer seltsamen Eingebung und entdeckt etwas Unglaubliches: verborgen hinter Wandverputz offenbart sich eine christliche Heiligendarstellung. Unvollstellbar scheint für die muslimische Mehrheit, was nun unwiderlegbar ist: die Moschee war einst eine Kirche. Ein gemeinsames Gotteshaus mag für ihre Vorfahren selbstverständlich gewesen sein. Den aktuellen Einwohnern des Bergdorfes scheint es reiner Frevel. Doch einmal geweckt, sind die Begehrlichkeiten kaum zurückzuhalten.


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            Montag,  18.05.2020 um 15.00 und 19.00 Uhr

            Der Glanz der Unsichtbaren

           (Frankreich, 2018)             

Nach einer kommunalen Entscheidung soll ein Frauenhaus geschlossen werden, in der obdachlose Damen bisher eine Zuflucht gefunden hatten. Lange war das Gebäude eine Anlaufstelle für Les Invisibles, also die Unsichtbaren, die von ihrer Umgebung kaum beachtet wurden. Nun soll die Einrichtung allerdings schon in drei Monaten die Pforten für immer schließen. Nicht nur für die betroffenen Frauen ist das eine Katastrophe, sondern auch für die Sozialarbeiterinnen, die hier bisher mit vollem Herzblut gearbeitet haben. Die einzige Chance besteht für sie nun darin, die ihnen anvertrauten Seelen so bald wie möglich wieder in die Gesellschaft zu integrieren.


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             In Kooperation mit dem Förderverein des Stadtmuseums e.V.

            Dienstag, 19.05.2020 um 18.30 Uhr

            Renoir

           (Frankreich, 2013)            

Eine hinreißende und blutjunge Frau inspiriert den berühmten impressionistischen Maler Auguste Renoir zu seinen letzten großen Werken. Auch Renoirs Sohn Jean ist beeindruckt von der Schönheit der reizenden Andrée: Eine zarte Liebesgeschichte entspannt sich. Ganz im Stil der großartigen Gemälde Renoirs schwelgt der Film in den satten Farben der südfranzösichen Landschaft und in der elfenhaften Schönheit der letzten Muse des bedeutenden Wegbereiters des Impressionismus.

 

Im Anschluss an den Film gibt es die Gelegenheit, sich im Café zusammenzusetzen und auszutauschen.


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            Montag,  15.06.2020 um 15.00 und 19.00 Uhr

            Porträit einer jungen Frau in Flammen

           (Frankreich, 2019)             

Intensives Drama über eine Malerin, die eine versprochene Frau zum Ende des 18. Jahrhunderts malen soll und stattdessen Gefühle für sie entwickelt: Die junge Malerin Marianne folgt einem Auftrag einer italienischen Gräfin. Auf einer Insel in der Bretagne soll sie deren bildhübsche wie rebellische Tochter Héloise porträtieren. Schon bald soll diese einen italienischen Adligen aus Mailand ehelichen, das Gemälde soll die Verbindung untermauern. Doch niemand hat es bislang geschaftt, das Ebenbild der jungen Dame zu verewigen.